445 dm Laurenz Carre perspective 01

Laurenz-Carré
Germany

Hotel & SPA Office Retail

Competition

Architektur und Gestaltqualität
Basierend auf dem Ergebnis des städtebaulichen Wettbewerbs gehen wir von der dort vorgenommenen Teilung der Funktionen und Baumassen aus.

So ergibt sich die sich von der Adresse am Hof hin zur großen Budengasse erstreckende Bebauung, welche im nördlichen Teil Büros beherbergt und im Süden das Hotel.

In der großen Budengasse sind zwei weitere Bürobaukörper situiert, von der eines unterirdisch mit dem Ensemble aus Hotel und Büro verbunden ist.

Der Baukörper entlang der Straße Unter Goldschmied beherbergt zwei Untergeschosse. Die Sohlunterkante liegt bei 46,60 üNHN. Der Umriss der Untergeschosse liegt innerhalb des Verbaukonzeptes. Zur Adresse am Hof ist das erste UG ausgelassen, so dass die nötige Raumhöhe für Verkaufsflächen vorhanden ist.

Die Äußere Hülle des Gebäudes bzw. der Gebäude vom Roncalliplatz zur großen Budengasse wird entsprechend der Funktionen differenziert betrachtet. Der Sockel wird als zusammenfassendes Element begriffen. Dieser wird durch den großformatigen Einsatz von Naturstein zum einen, sowie durch große Glasflächen zum anderen charakterisiert. Zur Adresse am Hof werden überhöhte Steinportale geschaffen, die zum einen der Adressbildung im Kontext des Roncalliplatzes gerecht werden, zum anderen auch die Thematik des im Erdgeschoss nicht bebaubaren Grundstücks lösen.

Der sich entlang der Straße Unter Goldschmied ziehende steinerne Sockel kulminiert im Hotel und entwickelt sich in einer auf die Zimmer des Hotels abgestimmten Fassade in die Vertikale. So entsteht am Theo Burauen-Platz eine markante Eckbebauung.

Im Kontrast zum steinernen Sockel ist die Bürofassade am Hof als präzise Rasterstruktur gedacht, welche sich mit großformatigen Verglasungen zum Roncalliplatz hin öffnet und den Dom als Teil der außergewöhnlichen Adresse im Haus spürbar macht.

Die beiden Bürohäuser an der großen Budengasse bekommen eine eigene Fassade. Über ein Primärraster sind sie jedoch artverwandt zu den Themen der beiden anderen Fassaden.

Durch Lisenen zwischen dem Hauptraster der Fassade wird diese feiner untergliedert.

Die Brüstungselemente sind mit Glas verkleidet, so dass ein homogenes Bild entsteht.

Bei der Gestaltung der fünften Fassade, der Dachlandschaft wurde großer Wert auf die maximale Reduzierung nötiger Haustechnikfläche gelegt. Nur die Rückkühler werden am Dach untergebracht und so situiert, dass sie von der Straße aus nicht einsehbar sind. Um auf den Dachterrassen maximale Aufenthaltsqualität zu gewährleisten sind die Technikflächen visuell abgeschirmt.

Address
Laurenz-Carré
40474 Düsseldorf

Competition
2019

Project manager
Sebastian Brunke

Project team
Paul Neuböck, Martin Schneider, Julia Oblitcova, Jurgis Gecys, Marilies Wedl, Thomas Peter-Hindelang

Renderings in Cooperation with TNA

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